Unterm Strich sparen Sie Geld mit der Honorarberatung

Seit der Finanzkrise ist das Vertrauen der Kunden in die Beratungsleistung der Banken stark angeschlagen. Den Banken wird vorgeworfen, dass deren Berater weniger die Bedürfnisse ihrer Kunden als ihre Provisionen im Sinn hätten. Den Schaden tragen die Kunden: sie verlieren aufgrund mangelnder Beratung jährlich bis zu 30 Mrd. Euro (so eine Studie des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz).

Das Verbraucherschutzministerium hält es für erstrebenswert, die Beratung nicht mehr so stark an die Abschlussprovision zu koppeln, will hingegen Honorarberatung und Finanzplanung stärken und so dem etablierten Standard in anderen europäischen Ländern angleichen. „Finanzdienstleister verdienen ihr Geld durch die Produktvermittlung, Honorarberater mit ihrem Knowhow“, so charakterisiert Dieter Rauch, Geschäftsführer des Verbundes Deutscher Honorarberater (VDH), die Vorteile für den Verbraucher.

Der Verbraucher ist es jedoch gewöhnt, ‚kostenlos’ in Finanzangelegenheiten beraten zu werden. Deshalb fragt er sich, warum nun ein Honorar anfällt, wenn er die Leistung bislang scheinbar umsonst bekommt. Doch die Beratung ist nicht umsonst. Über Provisionen, die der Verkäufer für den Abschluss von Anlage- oder Versicherungsprodukten aus dem Vermögen des Kunden erhält, zahlt er meist ein Vielfaches dessen, was eine Honorarberatung kosten würde – unabhängig von der Größe des Vermögens. Dies ist den meisten jedoch nicht bekannt.

Der Honorarberater muss keinen Verkaufsumsatz generieren, um vom Geschäft leben zu können – das Honorar wird im Vorfeld abgestimmt. Somit lohnt sich dieser Beratungsansatz für jeden, der Kapitalanlagen oder Versicherungen besitzt oder neu benötigt – für viele Haushalte ergibt sich sogar Einsparpotential. Für ein Depot beispielsweise mit einer Durchschnittsgröße von 30.000 Euro können sich Einsparungen von rd. 540 Euro pro Jahr ergeben. Hierfür kann sich der Mandant – je nach Stundensatz des Beraters – für 3 bis 5 Stunden im Jahr wirklich unabhängig beraten lassen.

Aber Achtung: Nicht jeder, der sich als Honorarberater ausgibt, ist auch einer. Solange es noch keinen ausreichenden Schutz des Begriffs `Honorarberater´ gibt, sollte der Verbraucher einen Berater wählen, der über Qualifikationen und Gütesiegel wie etwa den `Certified Financial Planner´(CFP®) verfügt. Nur so kann sich der Verbraucher sicher sein, dass er eine Beratung bekommt, die seinen Bedürfnissen entspricht. Und das schützt vor Beratungsfehlern, die sein Vermögen kosten können.

Lesen Sie weiter …

Schlagwörter: Bankberatung, Honorarberater, kostenlos, Provision, Studie, Verbraucherschutzministerium