Kundeninformation über den Umgang mit Interessenkonflikten

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Inhaberin: Kirsten Petersen, CFP® EFA®

Moltkestraße 24, 24937 Flensburg
Telefon 0461 500 80 82
Telefax 0461 500 89 265
Kirsten@PetersenFinanz.de

(im Folgenden: ‚Berater’)

Geldanlage ist Vertrauenssache. Das beginnt mit der Wahl Ihres persönlichen Beraters und endet bei der Auswahl der Abwicklungsstelle für die gewünschte Finanzdienstleistung. Wie bei nahezu allen Geschäftstätigkeiten kann nicht ausgeschlossen werden, daß es auch im Zuge solcher Tätigkeiten zu Interessenkonflikten kommen kann.

In Übereinstimmung mit den Vorgaben der Finanzanlagenvermittlerverordnung (FinVermV) erhalten Sie nachfolgend ausführliche Informationen über die weit reichenden Vorkehrungen des Beraters zum Umgang mit solchen Interessenkonflikten.

Interessenkonflikte können sich ergeben zwischen dem Berater, dem Kunden, unter Kunden und anderen Unternehmen, die in Vertragsbeziehungen stehen.

Der Berater bemüht sich sicherzustellen, potentielle Interessenkonflikte in angemessener und effizienter Weise zu identifizieren und zu handhaben. Das Ziel des Beraters ist, derartige Konflikte bereits im Vorfeld zu vermeiden.

Interessenkonflikte können jedoch nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Sie können insbesondere entstehen

  • in der Anlageberatung aus dem eigenen (Umsatz-) Interesse des Beraters,
  • bei Erhalt oder Gewähr von Zuwendungen (z.B. Vertriebsfolgeprovisionen, geldwerten Vorteilen) von Dritten oder an Dritte im Zusammenhang mit Wertpapierdienstleistungen für den Kunden,
  • durch erfolgsbezogene Vergütungen des Beraters,
  • bei der Gewährung von Zuwendungen an den Berater,
  • aus anderen Geschäftstätigkeiten des Beraters,
  • aus Beziehungen mit Emittenten,
  • durch die Erlangung von Informationen, die nicht öffentlich bekannt sind,
  • aus persönlichen Beziehungen des Beraters,
  • bei der Mitwirkung des Beraters in Aufsichts- und Beiräten.

Hinweis zur Vergütung:
Im Zusammenhang mit der Anlageberatung und -vermittlung erfolgt die Vergütung ausschließlich durch den Anleger. Die Beraterin arbeitet ausschließlich im Auftrag und im Interesse ihrer Mandanten auf Honorarbasis. Sie erhält weder Abschluß- noch Bestandsfolgeprovisionen von Produktanbietern. Bei Investmentfonds rabattiert sie den Ausgabeaufschlag zu 100 Prozent und empfiehlt möglichst Produkte, die keine Bestandsfolgeprovisionen enthalten. Zuwendungen, die die Vermittlerin dennoch

auf der Grundlage der durchgeführten Vermittlung erhält, werden unverzüglich und ungemindert an den Mandanten ausgekehrt.

Die Vergütung der Tätigkeit der Beraterin erfolgt als konkret vereinbarte Zahlung mit dem Mandanten in Form eines Honorars ausschließlich durch den Mandanten. Die Gestaltung des Honorars kann in Stundensätzen, Pauschalen oder in Form von absoluten oder prozentualen Honorarsätzen erfolgen und ist abhängig vom Beratungs- und Vermögensumfang des jeweiligen Einzelfalls. Die konkrete Vergütung erfolgt entsprechend der noch gesondert mit dem Mandanten zu verhandelnden Vergütungsvereinbarung.

Sollten dem Berater von Dritten (Fondsgesellschaften und Emissionshäuser) Zuwendungen im Zusammenhang mit der Anlageberatung oder –vermittlung erbracht werden, so legt der Berater diese offen. Soweit gesetzlich zulässig, zahlt der Berater sie in vollem Umfang an den Mandanten aus. Eine Verrechnung mit fälligen oder zukünftigen Honorarforderungen ist möglich.

Schließlich erhält der Berater von anderen Dienstleistern im Zusammenhang mit seinem Wertpapiergeschäft unentgeltliche Zuwendungen wie Finanzanalysen oder sonstiges Informationsmaterial, Schulungen und zum Teil technische Dienste und Ausrüstung für den Zugriff auf Drittinformations- und –verbreitungssysteme. Die Entgegennahme derartiger Zuwendungsleistungen steht nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit den dem Kunden gegenüber erbrachten Dienstleistungen. Der Berater nutzt diese Zuwendungen dazu, seine Dienstleistungen in der vom Kunden beanspruchten hohen Qualität zu erbringen und fortlaufend zu verbessern.


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